Festgeldrechner: Zinsen und Ertrag berechnen
Berechnen Sie mit wenigen Klicks Ihren Festgeldertrag für Ihren Wunschbetrag und Ihre Laufzeit. Im Anschluss zeigt Ihnen der Vergleich passende Festgeldangebote von über 100 Banken.
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- Über 100 Banken im Vergleich
Onlinerechner in Kooperation mit financeAds
Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung. Konditionen hängen vom jeweiligen Anbieter ab und können sich ändern.
Festgeldangebote vergleichen
Der Rechner oben zeigt Ihnen auf Basis von Anlagebetrag, Laufzeit sowie Kriterien wie Länder-Rating oder Einlagensicherung passende Festgeldangebote verschiedener Banken – sortiert nach Ertrag.
So berechnet der Festgeldrechner Ihren Ertrag
Der Rechner ermittelt anhand von Anlagebetrag, Laufzeit und dem Zinssatz der jeweiligen Bank den zu erwartenden Ertrag in Euro sowie die Rendite in Prozent pro Jahr. Die angezeigten Werte basieren auf den tagesaktuellen Konditionen der gelisteten Banken zum Zeitpunkt Ihrer Abfrage.
Festgeld mit und ohne Zinseszins
Bei mehrjährigen Laufzeiten mit jährlicher Zinsgutschrift entsteht ein Zinseszins-Effekt: Die im Vorjahr gutgeschriebenen Zinsen werden im Folgejahr mitverzinst. Wird der Zins dagegen erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt, entfällt dieser Effekt – das jeweilige Modell hängt vom gewählten Anbieter ab.
Brutto- und Nettoertrag
Der im Vergleich angezeigte Ertrag ist zunächst der Bruttoertrag vor Steuern. Um den tatsächlichen Nettoertrag zu ermitteln, muss die Kapitalertragsteuer abgezogen werden – wie das genau funktioniert, erklärt der nächste Abschnitt.
Steuern und Freistellungsauftrag
Zinserträge unterliegen in Deutschland der Kapitalertragsteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag – ohne Kirchensteuer ergibt das insgesamt 26,375 %. Mit einem Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank bleiben Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag steuerfrei: aktuell 1.000 € für Einzelpersonen bzw. 2.000 € bei gemeinsamer Veranlagung von Ehepaaren.
Wie sicher ist Festgeld?
Festgeld gilt als vergleichsweise risikoarme Anlageform: Der Zinssatz steht für die gesamte Laufzeit fest, und das eingezahlte Kapital ist über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
Gesetzliche Einlagensicherung
In Deutschland sind Einlagen grundsätzlich bis 100.000 Euro je Kunde und Bank gesetzlich abgesichert. Für Banken in anderen EU-Staaten gilt die jeweilige nationale Einlagensicherung nach europäischen Vorgaben – die genaue Ausgestaltung kann sich unterscheiden, ein Blick auf das Sitzland der Bank lohnt sich vor Abschluss.
Welche Laufzeit ist sinnvoll?
Je länger die Laufzeit, desto höher fällt in der Regel der Zinssatz aus – dafür ist das Geld während dieser Zeit gebunden. Die passende Laufzeit hängt davon ab, wie lange Sie auf den angelegten Betrag verzichten können, ohne in finanzielle Bedrängnis zu geraten.
Festgeldleiter: Geld auf mehrere Laufzeiten verteilen
Bei der sogenannten Festgeldleiter wird das Anlagekapital auf mehrere Laufzeiten gestaffelt, zum Beispiel auf 1, 2 und 3 Jahre. So wird regelmäßig ein Teilbetrag fällig und bleibt verfügbar, während der übrige Betrag von den meist höheren Zinsen längerer Laufzeiten profitiert.
Festgeld oder Tagesgeld?
Tagesgeld bleibt jederzeit verfügbar, der Zinssatz ist dafür variabel und oft niedriger. Festgeld bindet das Kapital für die vereinbarte Laufzeit, bietet dafür meist einen höheren, garantierten Zinssatz. Wer kurzfristig auf das Geld zugreifen könnte, ist mit Tagesgeld flexibler unterwegs.
Was passiert am Ende der Laufzeit?
Nach Ablauf der Laufzeit wird das Festgeld je nach Vertrag entweder automatisch zu den dann aktuellen Konditionen verlängert (Prolongation) oder auf ein Referenzkonto ausgezahlt. Da eine automatische Verlängerung nicht immer zu den ursprünglichen Konditionen erfolgt, lohnt sich rechtzeitig vor Fälligkeit ein Blick in die Vertragsbedingungen.
FAQ zum Festgeldrechner
Wie viel Zinsen bringt ein Festgeldkonto?
Das hängt von Anlagebetrag, Laufzeit und dem gewählten Anbieter ab. Der Rechner oben zeigt den konkreten Ertrag auf Basis der aktuellen Konditionen der gelisteten Banken.
Werden Festgeldzinsen automatisch versteuert?
Banken führen die Kapitalertragsteuer in der Regel automatisch ab. Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag (1.000 € bzw. 2.000 € bei gemeinsamer Veranlagung) davon ausgenommen.
Gibt es beim Festgeld einen Zinseszins?
Nur, wenn die Zinsen jährlich gutgeschrieben und mitverzinst werden. Wird der Zins erst am Laufzeitende ausgezahlt, entsteht kein Zinseszins-Effekt.
Wie sicher ist Festgeld im In- und Ausland?
In Deutschland sind Einlagen gesetzlich bis 100.000 Euro je Kunde und Bank abgesichert. Bei Banken in anderen EU-Staaten gilt die jeweilige nationale Einlagensicherung nach europäischen Vorgaben.
Kann man ein Festgeldkonto vorzeitig kündigen?
Festgeld ist für die vereinbarte Laufzeit gebunden. Eine vorzeitige Auflösung ist je nach Anbieter nur eingeschränkt oder mit Nachteilen möglich – das sollte vor Abschluss geprüft werden.
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