Rentenlücken-Rechner: Wie viel Geld fehlt Ihnen im Ruhestand?

Geben Sie Ihr gewünschtes Ruhestandsbudget und Ihre erwartete Rente ein. Der Rechner ermittelt Ihre monatliche Rentenlücke, den daraus resultierenden Kapitalbedarf und die Sparrate, die diese Lücke rechnerisch schließen würde – ohne Registrierung, ohne Datenübertragung, vollständig in Ihrem Browser.

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Ihre Angaben

18 bis 74 Jahre.

Mindestens Ihr heutiges Alter + 1, maximal 75 Jahre.

In heutiger Kaufkraft.

In heutiger Kaufkraft. Tragen Sie möglichst den Betrag ein, den Sie voraussichtlich tatsächlich für Ihre Lebenshaltung zur Verfügung haben werden. Wenn Sie nur den Bruttowert aus Ihrer Renteninformation kennen, betrachten Sie das Ergebnis zunächst als Orientierung.

Wo finde ich diesen Wert?

Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung weist Bruttobeträge aus. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern sind darin noch nicht abgezogen. Außerdem wird der Kaufkraftverlust zukünftiger Beträge nicht berücksichtigt. Einen Überblick über Ihre Ansprüche liefert auch die Digitale Rentenübersicht.

Nur Kapital, das tatsächlich für den Ruhestand vorgesehen ist.

Füllen Sie links Ihre Angaben aus und klicken Sie auf „Rentenlücke berechnen“, um Ihr persönliches Ergebnis zu sehen.
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Planungsannahmen

Bis zu welchem Alter soll Ihre Rentenlücke rechnerisch finanziert werden?

Langfristige Planungsannahme, keine Prognose. Sie können den Wert verändern.

Reine Rechenannahme, keine Renditeprognose.

Reine Rechenannahme für das verbleibende Kapital im Ruhestand.

So funktioniert der Rentenlücken-Rechner

Der Rechner vergleicht Ihr gewünschtes Ruhestandsbudget mit Ihren bereits absehbaren Alterseinkünften und ermittelt daraus drei Werte: die monatliche Rentenlücke, das dafür rechnerisch benötigte Kapital zum Rentenbeginn und die monatliche Sparrate, mit der sich dieses Kapital ab heute ansparen ließe.

  • Sie legen Ihr gewünschtes Ruhestandsbudget selbst fest – es gibt keine pauschale Prozentregel des letzten Einkommens.
  • Bestehende Alterseinkünfte (gesetzliche Rente, bAV, private Renten, sonstige Einkünfte) werden gegengerechnet.
  • Aus der Differenz ergibt sich Ihre Rentenlücke.
  • Aus Rentenlücke, Ruhestandsdauer, Inflation und Rendite ergibt sich der Kapitalbedarf.
  • Aus dem verbleibenden Kapitalbedarf und der Zeit bis zum Rentenbeginn ergibt sich die Sparrate.

Wie wird die Rentenlücke berechnet?

Im Kern steht eine einfache Rechnung: Wunschbudget minus verfügbare Alterseinkünfte ergibt die Rentenlücke. Der daraus abgeleitete Kapitalbedarf berücksichtigt zusätzlich die Dauer des Ruhestands, die Inflation sowie eine angenommene Rendite für das im Ruhestand verbleibende Kapital – denn dieses Kapital ist während der Auszahlphase in aller Regel weiter angelegt und nicht einfach nur aufgebraucht.

Warum rechnen wir in heutiger Kaufkraft?

2.500 € heute besitzen in 30 Jahren nicht dieselbe Kaufkraft wie 2.500 € nominal – durch Inflation verlieren zukünftige Euro-Beträge an Wert. Ein nominaler Zielbetrag in 30 Jahren ist deshalb schwer greifbar. Deshalb arbeitet dieser Rechner im Kern mit heutigen Kaufkraftwerten und zeigt beim Kapitalbedarf zusätzlich den voraussichtlichen nominalen Betrag zum Rentenbeginn – so wird sowohl die Inflation als auch der tatsächliche künftige Kapitalbedarf sichtbar.

Wo finde ich meine erwartete gesetzliche Rente?

Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung weist Bruttobeträge aus. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern gehen davon noch ab, und der zukünftige Kaufkraftverlust wird darin nicht automatisch berücksichtigt. Tragen Sie im Rechner möglichst den Betrag ein, den Sie voraussichtlich tatsächlich für Ihre Lebenshaltung zur Verfügung haben werden. Wenn Ihnen nur der Bruttowert bekannt ist, betrachten Sie das Ergebnis zunächst als Orientierung.

Wie viel Kapital brauche ich im Ruhestand?

Der Kapitalbedarf ergibt sich nicht einfach aus Rentenlücke mal Anzahl der Monate im Ruhestand, denn das verbleibende Kapital kann während des Ruhestands weiter angelegt sein und in dieser Zeit noch Erträge erwirtschaften. Der Rechner verwendet deshalb einen Rentenbarwert: Er berücksichtigt, dass das Kapital über die gesamte Ruhestandsdauer schrittweise entnommen und der verbleibende Rest weiter verzinst wird.

Wie hoch muss meine monatliche Sparrate sein?

Die angezeigte Haupt-Sparrate geht von einem gleichbleibenden monatlichen Eurobetrag ab heute aus. Ergänzend zeigt der Rechner eine zweite, kleinere Kennzahl: Wenn Sie Ihre Sparrate regelmäßig ungefähr mit der Inflation erhöhen, kann die anfängliche Sparrate niedriger ausfallen als bei einem konstanten Betrag – dafür steigt sie im Zeitverlauf an.

So können Sie Ihre Rentenlücke schließen

Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Lebenssituation, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft ab. Der Rechner selbst gibt keine Produktempfehlung – die folgenden Bausteine ordnen die grundsätzlichen Möglichkeiten neutral ein.

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Übersicht über geförderte und ungeförderte private Vorsorgewege.

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ETF-Rentenversicherung

ETF-Anlage innerhalb eines Versicherungsmantels mit Rentenoption.

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Private Rentenversicherung

Klassische bzw. fondsgebundene Versicherungslösungen mit Rentenoption.

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ETF-Sparplan / Depot

Freier Vermögensaufbau mit hoher Flexibilität, ohne Versicherungsmantel.

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Robo-Advisor

Automatisierter bzw. digital verwalteter Vermögensaufbau.

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Rürup / Basisrente

Steuerlich geförderte Basisversorgung, insbesondere für Selbstständige.

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Riester / geförderte Vorsorge

Bestandsverträge mit Zulagenförderung – mit Bestandsschutz und Wahlrecht ab 2027.

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Häufige Fragen

Was ist eine Rentenlücke?

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen Ihrem gewünschten monatlichen Budget im Ruhestand und der Summe Ihrer bereits absehbaren Alterseinkünfte – etwa gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Renten.

Wie berechnet sich meine Rentenlücke?

Ihr gewünschtes monatliches Budget minus Ihre verfügbaren Alterseinkünfte ergibt die monatliche Rentenlücke. Daraus leitet der Rechner den Kapitalbedarf zum Rentenbeginn und die erforderliche monatliche Sparrate ab.

Ist die Renteninformation brutto oder netto?

Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung weist Bruttobeträge aus. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern sind darin noch nicht abgezogen, und der künftige Kaufkraftverlust wird nicht automatisch berücksichtigt.

Welche Inflationsrate sollte ich verwenden?

2 % ist eine mögliche langfristige Planungsannahme und entspricht dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB. Die tatsächliche Inflation kann davon deutlich abweichen.

Welche Rendite sollte ich annehmen?

Der Rechner gibt keine Empfehlung. 5 % für die Ansparphase bzw. 3 % für die Rentenphase sind lediglich voreingestellte Rechenannahmen und können von Ihnen verändert werden.

Warum zeigt der Rechner einen nominalen und einen kaufkraftbereinigten Kapitalbedarf?

Der nominale Betrag zeigt, wie viel Kapital zum Rentenbeginn tatsächlich vorhanden sein müsste. Der kaufkraftbereinigte Betrag zeigt, was dieser Betrag in heutigen Preisen wert ist – so werden Inflation und realer Kapitalbedarf gleichzeitig verständlich.

Was passiert, wenn ich früher in Rente gehen möchte?

Ein früherer Renteneintritt verkürzt die Ansparphase und verlängert gleichzeitig die Ruhestandsdauer. Beides erhöht in der Regel sowohl den Kapitalbedarf als auch die erforderliche monatliche Sparrate. Tragen Sie einfach Ihr gewünschtes Renteneintrittsalter ein, um den Effekt zu sehen.

Wie verändert vorhandenes Vermögen meine notwendige Sparrate?

Bereits vorhandenes, für den Ruhestand vorgesehenes Kapital wird bis zum Rentenbeginn mit der angenommenen Rendite der Ansparphase fortgeschrieben und vom Kapitalbedarf abgezogen. Nur der verbleibende Bedarf muss noch über die monatliche Sparrate aufgebaut werden.

Muss ich das gesamte Kapital im Alter aufbrauchen?

Das Modell plant bis zu Ihrem gewählten Planungsalter. Wer Kapital vererben oder dauerhaft erhalten möchte, sollte gedanklich ein entsprechend höheres Endvermögen einplanen, als der Rechner in der aktuellen Version berücksichtigt.

Wie geht es weiter?

Ordnen Sie Ihr Ergebnis in den größeren Zusammenhang der Altersvorsorge ein und vergleichen Sie die grundsätzlichen Vorsorgewege.

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