E-Auto oder Verbrenner: Was kostet mich wirklich weniger?
Nicht der Kaufpreis allein entscheidet. Fahrleistung, Verbrauch, Strom- oder Spritpreis, Ladeverhalten, Wertverlust und laufende Kosten können das Ergebnis verändern. Mit unserem Rechner vergleichen Sie beide Antriebsarten anhand Ihrer eigenen Werte.
E-Auto oder Verbrenner: Kosten selbst berechnen
Erst die Fahrkosten vergleichen, dann bei Bedarf die Gesamtkosten inklusive Fahrzeug.
Wie viel fahren Sie?
Ihr Verbrenner
Ihr E-Auto und Ihr Lademix
Was bedeutet das?
Der Verbrauch im Bordcomputer entspricht nicht immer der Strommenge, die aus dem Netz bezogen wird. Beim Laden entstehen zusätzliche Verluste. 7 % entsprechen ungefähr effizientem Laden an einer Wallbox; an der Haushaltssteckdose sind die Verluste meist deutlich höher. Wenn Sie Ihren tatsächlichen Netzverbrauch kennen, passen Sie den Wert an.
Wo laden Sie?
Summe: 100 %
Ihre Strompreise
Ihre Fahrkosten im Vergleich
Bitte ergänzen Sie Verbrauch und Preise, dann erscheint Ihr Ergebnis hier.
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Fahrzeug- und laufende Kosten
Benziner
E-Auto
Ihr Gesamtkostenvergleich
Bitte ergänzen Sie die Angaben aus Schritt 4.
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| Kostenart pro Jahr | E-Auto | Benziner |
|---|
Wann gleicht sich der höhere Kaufpreis ungefähr aus? Die Berechnung betrachtet den Mehrpreis und die jährliche laufende Kostendifferenz. Unterschiedliche Restwerte können den tatsächlichen Zeitpunkt verändern; maßgeblich bleibt der Gesamtkostenvergleich.
Das Ergebnis basiert auf Ihren Eingaben und den von Ihnen gewählten Annahmen. Tatsächliche Fahrzeug-, Energie-, Versicherungs-, Wartungs- und Wiederverkaufskosten können abweichen. Alle Werte lassen sich deshalb individuell anpassen.
Welche Kosten vergleichen wir?
Der Rechner arbeitet in zwei Ebenen. Die Fahrkosten vergleichen nur Sprit gegen Strom. Die Gesamtkosten berücksichtigen zusätzlich das Fahrzeug selbst und die laufenden Fixkosten.
Energie
Verbrenner: Verbrauch × Kraftstoffpreis. E-Auto: Verbrauch plus Ladeverluste, verteilt auf Ihren Lademix und die jeweiligen Strompreise.
Wertverlust
Kaufpreis abzüglich tatsächlich erhaltener Förderung und erwartetem Restwert, verteilt auf die Haltedauer.
Fixkosten
Kfz-Steuer, Versicherung sowie Wartung und Reparaturen – jeweils mit Ihren eigenen Werten.
E-Auto-Extras
Optional die Wallbox, verteilt auf ihre Nutzungsdauer, und die THG-Prämie als Einnahme.
Nicht enthalten sind Finanzierungskosten, Parkkosten und ein möglicher Batterietausch. Eine Kreditrate enthält die Tilgung des Kaufpreises – würde man sie zusätzlich zum Wertverlust rechnen, wäre das Fahrzeug doppelt erfasst.
Warum das Ladeverhalten entscheidend ist
Beim E-Auto gibt es nicht den einen Strompreis. Wer überwiegend zuhause lädt, zahlt den eigenen Haushalts- oder Autostromtarif. Öffentliches Laden an AC-Säulen und vor allem Schnellladen an DC-Säulen ist häufig deutlich teurer. Schon eine Verschiebung von wenigen Prozentpunkten im Lademix kann das Ergebnis spürbar verändern – probieren Sie es im Rechner aus.
Wann kann ein E-Auto günstiger sein?
Ein hoher Anteil günstigen Heimladens senkt die Energiekosten deutlich.
Je mehr Kilometer, desto stärker wirken niedrigere Kosten pro Kilometer.
Liegen die Anschaffungskosten nach Förderung nah beieinander, zählen vor allem die laufenden Kosten.
Kfz-Steuerbefreiung, THG-Prämie und oft geringerer Wartungsaufwand können zusätzlich entlasten.
Wann kann ein Verbrenner günstiger sein?
Ein erheblich günstigerer Anschaffungspreis kann laufende Vorteile des E-Autos aufwiegen.
Bei geringer Jahresfahrleistung fallen Unterschiede bei den Energiekosten weniger ins Gewicht.
Wer überwiegend teuer öffentlich lädt, kann beim Strom kaum sparen.
Verliert das verglichene E-Auto stärker an Wert, steigen seine Gesamtkosten.
Kaufpreis, Wertverlust und Gesamtkosten
Entscheidend ist nicht der Kaufpreis, sondern wie viel Wert das Fahrzeug während Ihrer Haltedauer verliert. Der Wertverlust ist häufig einer der größten Kostenblöcke. Deshalb teilt unser Rechner den Kaufpreis nicht einfach durch die Haltedauer, sondern rechnet mit Kaufpreis, tatsächlicher Förderung und erwartetem Restwert.
E-Auto zuhause oder öffentlich laden
Zuhause laden Sie zu Ihrem eigenen Stromtarif – über den normalen Haushaltszähler oder, je nach Anlage, über einen separaten Zähler mit eigenem Tarif. Eine Wallbox lädt in der Regel effizienter und sicherer als die Haushaltssteckdose. Öffentlich hängt der Preis von Ladekarte, Anbieter und Ladeleistung ab. Ohne eigene Lademöglichkeit sollten Sie im Rechner einen realistischen Anteil öffentlichen Ladens ansetzen.
Förderung, Kfz-Steuer und THG-Quote 2026
Für Kauf oder Leasing förderfähiger neuer reiner E-Autos gibt es 2026 eine Basisförderung von 3.000 €. Je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen und Zahl der Kinder sind bis zu 6.000 € möglich. Ob und in welcher Höhe Sie Anspruch haben, hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab.
Reine E-Autos mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis 31.12.2035. Danach richtet sich die Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht.
Halter von E-Autos können ihre eingesparten Treibhausgas-Emissionen jährlich vermarkten lassen. Die Höhe der Prämie schwankt je nach Jahr und Anbieter und ist nicht garantiert.
Regionale Förderprogramme, etwa für Wallboxen, gibt es nur vereinzelt. Sie sind im Rechner nicht automatisch berücksichtigt.
Passende Tarife und Kosten weiter vergleichen
Sie kennen jetzt Ihre Kosten. Hier können Sie einzelne Kostenblöcke gezielt senken.
Kfz-Versicherung
Für E-Auto und Verbrenner: Tarife nach Leistung und Beitrag vergleichen.
Kfz-Versicherung vergleichen →Strom für zuhause
Wer über den Haushaltszähler lädt, senkt mit dem passenden Stromtarif direkt die Ladekosten.
Strompreise vergleichen →Autokredit
Finanzierung für Neu- oder Gebrauchtwagen vergleichen.
Autokredit vergleichen →Wie viel Auto kann ich mir leisten?
Erst das passende Budget klären, dann finanzieren.
Budget berechnen →Unabhängige Gegenprobe
Für eine zusätzliche, unabhängige Einschätzung können Sie Ihre Rechnung auch mit dem Kostenrechner der gemeinnützigen Agora Verkehrswende vergleichen. Er arbeitet stärker mit Modell- und Segmentannahmen.
Kostenrechner der Agora Verkehrswende →So verdienen wir Geld
Der Rechner ist kostenlos und unabhängig von Vergütungen: Er rechnet ausschließlich mit Ihren Eingaben. Wenn Sie anschließend über einen verlinkten Vergleichsrechner einen Vertrag abschließen, können wir eine Vergütung vom jeweiligen Partner erhalten. Welcher Partner eingesetzt wird, kennzeichnen wir auf der entsprechenden Seite.
Häufige Fragen
Was ist günstiger: E-Auto oder Verbrenner?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von Kaufpreis, Restwert, Fahrleistung, Verbrauch, Ladeverhalten und Energiepreisen ab. Unser Rechner zeigt das Ergebnis für Ihre eigenen Werte.
Ab wie vielen Kilometern lohnt sich ein E-Auto?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Je niedriger Ihre Kosten pro Kilometer beim E-Auto im Vergleich zum Verbrenner sind, desto schneller gleicht eine hohe Fahrleistung einen möglichen Mehrpreis aus. Tragen Sie Ihre Jahreskilometer ein und prüfen Sie den vereinfachten Break-even.
Wie viel kostet ein E-Auto pro 100 km?
Verbrauch × (1 + Ladeverlust) × Strompreis. Rechenbeispiel: 18 kWh/100 km, 7 % Ladeverlust und 30 ct/kWh ergeben rund 5,78 € pro 100 km. Mit öffentlichem Laden steigt der Wert entsprechend.
Wie viel kostet ein Benziner pro 100 km?
Verbrauch × Kraftstoffpreis. Rechenbeispiel: 6 l/100 km bei 1,75 €/l ergeben 10,50 € pro 100 km.
Wie wirken sich öffentliche Ladepreise auf die Kosten aus?
Öffentliches Laden, besonders Schnellladen, ist häufig deutlich teurer als Laden zuhause. Je höher sein Anteil, desto stärker steigen die Energiekosten. Im Rechner können Sie den Lademix und die Preise getrennt einstellen.
Muss ich Ladeverluste beim Elektroauto berücksichtigen?
Ja. Aus dem Netz wird mehr Strom bezogen, als im Bordcomputer als Verbrauch erscheint. Der Rechner ist mit 7 % vorbelegt, was ungefähr effizientem Laden an einer Wallbox entspricht. An der Haushaltssteckdose liegen die Verluste meist höher.
Wie hoch sind die Wartungskosten beim E-Auto?
E-Autos benötigen keinen Ölwechsel und keine Zündkerzen und haben weniger mechanische Verschleißteile. Die tatsächlichen Kosten hängen aber stark von Modell und Werkstatt ab. Tragen Sie deshalb Ihre eigenen Werte ein.
Zahlen E-Autos Kfz-Steuer?
Reine E-Autos mit Erstzulassung bis 31.12.2030 sind bis zu zehn Jahre befreit, längstens bis 31.12.2035. Danach fällt Kfz-Steuer an, bemessen nach dem zulässigen Gesamtgewicht.
Welche E-Auto-Förderung gibt es 2026?
Für Kauf oder Leasing förderfähiger neuer reiner E-Autos gibt es eine Basisförderung von 3.000 €, je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen und Kinderzahl bis zu 6.000 €. Tragen Sie im Rechner nur den Betrag ein, auf den Sie tatsächlich Anspruch haben.
Wie wird die THG-Prämie im Rechner berücksichtigt?
Als jährliche Einnahme, die von den Kosten des E-Autos abgezogen wird. Der Wert ist mit 0 € vorbelegt, weil die Prämie je nach Jahr und Anbieter schwankt.
Sollte der Wertverlust beim Vergleich berücksichtigt werden?
Ja. Er ist häufig einer der größten Kostenblöcke. Deshalb rechnet der Gesamtkostenvergleich mit Kaufpreis, Förderung und erwartetem Restwert.
Ist ein E-Auto ohne eigene Wallbox günstiger?
Ohne Wallbox entfallen Anschaffung und Installation. Dafür laden Sie entweder langsamer und mit höheren Verlusten an der Haushaltssteckdose oder häufiger öffentlich. Beides können Sie im Rechner abbilden und vergleichen.
Was kostet Schnellladen im Vergleich zum Laden zuhause?
Das hängt von Ihrem Haushaltstarif und Ihrer Ladekarte ab. Schnellladen ist in der Regel spürbar teurer. Tragen Sie beide Preise im Rechner ein und verändern Sie den DC-Anteil, um die Wirkung zu sehen.

