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Mercedes-Benz versichern: Typklassen, Kasko und Tarife

Sie fahren einen Mercedes-Benz? Dann fahren Sie eine Marke, deren Geschichte mit dem Automobil selbst begann. Was Ihre Kfz-Versicherung kostet, bestimmen vor allem die Typklasse Ihres Modells, Regionalklasse, SF-Klasse sowie Fahrer und Kilometer. Hier sehen Sie die Typklassen der Mercedes-Modelle und vergleichen Tarife.

  • 19 Modelle mit Typklasse
  • Typklassen: GDV, Stand 30.09.2026
  • Wechsel meist bis 30. November
  • Gegenprobe beim Direktversicherer

123tarifvergleich.de – Vergleichsportal seit 2008

Über Mercedes-Benz: Herkunft und Meilensteine

Mercedes-Benz baut Kompaktwagen, Limousinen, SUV, Elektroautos und Transporter wie Vito und Sprinter.

  • 1886 begann mit der Motorkutsche von Gottlieb Daimler und dem Dreirad von Carl Benz die Geschichte des Automobils.
  • Den Namen „Mercedes“ – nach seiner Tochter – nutzte Emil Jellinek ab 1899 bei Rennen; 1900 wurde er Produktname.
  • 1925 entstand der dreizackige Stern im Lorbeerkranz, am 28. und 29. Juni 1926 wurde die Daimler-Benz AG gegründet.
  • Sitz der Mercedes-Benz AG ist Stuttgart; an smart ist Mercedes-Benz zur Hälfte beteiligt.

Quellen: Mercedes-Benz Group: Tradition, Wikipedia: Mercedes-Benz, ergänzend, Wikipedia: Smart, ergänzend.

Mercedes-Benz-Modelle und ihre Typklassen

Für 19 Mercedes-Benz-Modelle gibt es bei uns eine eigene Typklassen-Seite. Je höher die Klasse, desto höher der Schadenbedarf des Fahrzeugtyps.

Typklassen von Mercedes-Benz-Modellen (alphabetisch)
Modell Haftpflicht Teilkasko Vollkasko
Mercedes A-Klasse 15–20 22–23 20–22
Mercedes B-Klasse 15–18 20–23 21–23
Mercedes C-Klasse 14–23 22–24 20–24
Mercedes Citan 16–18 21 17–18
Mercedes CLA 17–20 22–25 24–25
Mercedes CLS 21–22 28 28–29
Mercedes E-Klasse 17–23 24–26 22–28
Mercedes EQA 16–19 22 22–23
Mercedes EQB 18 23 22
Mercedes EQE 20 24 27–29
Mercedes GLA 17 18–22 20–21
Mercedes GLB 15–17 23–24 21–27
Mercedes GLC 16–19 22–23 20–27
Mercedes GLE 23 25–29 26–29
Mercedes GLS 23 28–32 28–31
Mercedes S-Klasse 19–22 29–31 29
Mercedes Sprinter 22 22 18
Mercedes V-Klasse 19–22 21–25 24–25
Mercedes Vito 19–22 21–25 21–25

Quelle: GDV-Typklassenverzeichnis, Stand 30.09.2026; Spanne der auf der jeweiligen Modellseite gezeigten Varianten. Skalen: Haftpflicht 10–25, Teilkasko 10–33, Vollkasko 10–34 ( GDV). Ihr Modell fehlt? Die GDV-Typklassenabfrage findet jedes Modell über HSN und TSN aus dem Fahrzeugschein. Alle Modelle: Typklassen-Übersicht.

Was den Beitrag für Ihren Mercedes-Benz bestimmt

Typklasse

Ein unabhängiger Treuhänder ermittelt jährlich den Schadenbedarf Ihres Fahrzeugtyps im Verhältnis zu allen Typen ( AKB J.1).

Regionalklasse

Maßgeblich ist der Zulassungsbezirk, nicht der Unfallort. Der GDV stuft 413 Bezirke ein. Mehr: Regionalklassen.

SF-Klasse

In Haftpflicht und Vollkasko richtet sich der Beitragssatz nach Ihrem Schadenverlauf (AKB I.1). Mehr: SF-Klasse.

Fahrer und Kilometer

Nutzerkreis, Nutzeralter, jährliche Fahrleistung und der nächtliche Abstellort sind Merkmale der Beitragsberechnung (AKB Anhang 2).

Typ- und Regionalklassen sind unverbindlich: Versicherer können neue Klassen für Neuverträge sofort und für bestehende Verträge ab dem nächsten Versicherungsjahr anwenden. Die Typklasse allein sagt nichts über den Beitrag ( GDV, GDV). Mehr: Rabatte.

Was beim Versichern eines Mercedes-Benz besonders zählt

  • Versicherung über die Marke: Die Mercedes-Benz Bank AG vermittelt die Mercedes-Benz Autoversicherung und die AMG Versicherung; laut Herstellerseite u. a. mit HDI und R+V; der Vollkasko-Zusatzschutz für E- und Hybrid-Pkw enthält eine Akku-Allgefahrendeckung ( mercedes-benz.de, abgerufen am 21.10.2026). Vergleichen Sie Leistungen und Beitrag mit anderen Tarifen.
  • Diebstahl: In der GDV-Auswertung 2024 kam der Mercedes-Benz GLS (1. Generation) auf 39 Diebstähle je 10.000 kaskoversicherte Fahrzeuge, im Schnitt kostete ein Diebstahl 42.066 Euro ( ADAC nach GDV-Daten, 18.09.2025). Diebstahl zahlt die Teilkasko, auch als Teil der Vollkasko ( AKB A.2.2.1.2). Mehr: Auto gestohlen – wer zahlt?
  • Elektro: Der Akku ist als Fahrzeugteil in die Kasko eingeschlossen; welche Akkuschäden gedeckt sind, hängt vom Tarif ab. Die Antriebsart allein spielt für die Typklasse keine Rolle ( GDV). Für die Typklassenabfrage zählt die 30-Minuten-Leistung laut Fahrzeugschein, nicht die Prospektangabe ( GDV). Mehr: E-Auto-Versicherung, Schaden an der Wallbox.
  • Leasing oder Finanzierung: Leasinggeber verlangen in der Regel eine Vollkasko ( GDV); maßgeblich ist Ihr Vertrag. Eine GAP-Deckung zahlt bei Totalschaden die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restschuld beim Leasing- oder Kreditgeber ( Finanztip).
  • Werkstattbindung: Der Versicherer bestimmt im Schadenfall die Werkstatt, dafür gibt es Rabatt ( Finanztip). Prüfen Sie, ob das zu Ihrem Leasing- oder Finanzierungsvertrag passt. Mehr: Werkstattbindung.
  • Rennstrecke: Laut Musterbedingungen gilt die Kasko nicht bei behördlich genehmigten Motorsportveranstaltungen auf Höchstgeschwindigkeit, auch nicht im Training ( AKB A.2.9.2).
  • Wechsel mit hochwertigem Fahrzeug: Für hochpreisige oder ausgefallene Fahrzeuge ist Kaskoschutz beim neuen Anbieter teils schwer zu bekommen ( Verbraucherzentrale) – vor der Kündigung klären.

Vergleichsportale nehmen oft nur ausgewählte Anbieter auf; die Verbraucherzentrale rät zur Gegenprobe direkt bei Versicherern.

Den Vergleich liefert CHECK24 (eingebunden über das Tarifcheck-Partnerprogramm). Für den Vergleich brauchen Sie weder Namen noch Kontaktdaten. Beim Laden des Rechners werden technische Daten wie Ihre IP-Adresse an den Anbieter übertragen – mehr in unserer Datenschutzerklärung. Der Vergleich bildet nicht den gesamten Markt ab. Mehr über unser Vergleichsprinzip →

Ranking & Vergleichsgrundlage
Reihenfolge
Die Reihenfolge der Ergebnisse und mögliche Hervorhebungen bestimmt CHECK24. 123tarifvergleich hat darauf keinen Einfluss.
Unsere Rolle
Wir wählen den Rechner je Produktbereich aus. Für Sie ist der Vergleich kostenlos; bei einem Abschluss erhalten wir eine Vergütung. Sie bestimmt nicht unsere redaktionellen Inhalte.

Mercedes-Benz versichern – Tarife vergleichen

Rechner: CHECK24 über Tarifcheck

Nicht jeder Versicherer ist in jedem Vergleichsportal vertreten, HUK24 zum Beispiel ist im CHECK24-Vergleich nicht enthalten. So machen Sie die Gegenprobe.

Hinweis zu Markennamen

123tarifvergleich ist mit Mercedes-Benz weder verbunden noch von Mercedes-Benz beauftragt. Markennamen dienen nur der Beschreibung.

FAQ

Häufige Fragen: Mercedes-Benz versichern

Welche Typklasse hat mein Mercedes-Benz?

Je nach Modell und Variante. Unsere Tabelle zeigt für 19 Mercedes-Benz-Modelle die Spannen laut GDV, Stand 30.09.2026 – zum Beispiel Mercedes C-Klasse: Haftpflicht 14 bis 23, Teilkasko 22 bis 24, Vollkasko 20 bis 24. Die genaue Klasse nennt die GDV-Abfrage per HSN und TSN.

Bietet Mercedes-Benz eine eigene Kfz-Versicherung an?

Ja. Die Mercedes-Benz Bank AG vermittelt die Mercedes-Benz Autoversicherung und die AMG Versicherung, laut Herstellerseite unter anderem mit HDI und R+V. Vergleichen lohnt sich trotzdem.

Was bestimmt den Beitrag für meinen Mercedes-Benz?

Vor allem Typklasse, Regionalklasse und SF-Klasse, außerdem Fahrerkreis, Alter der Fahrer, Kilometer und Abstellort. Wie stark ein Merkmal zählt, legt jeder Tarif fest.

Bis wann kann ich die Kfz-Versicherung wechseln?

Beginnt Ihr Versicherungsjahr am 1. Januar, muss die Kündigung bis 30. November beim Versicherer sein. Steigt der Beitrag, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Manche Versicherer richten das Versicherungsjahr nach dem Zulassungsdatum.

Ist der Akku meines Mercedes-Benz mitversichert?

Der Akku ist als Fahrzeugteil in die Kaskoversicherung eingeschlossen. Welche Akkuschäden gedeckt sind, hängt vom Tarif ab. Prüfen Sie das vor dem Abschluss.

Gelten die neuen Typklassen sofort?

Versicherer können die GDV-Typklassen vom 30.09.2026 für neue Verträge sofort und für bestehende ab dem nächsten Versicherungsjahr anwenden. Die Statistik ist für sie unverbindlich.

Mercedes-Benz passend versichern

Vergleichen Sie Tarife mit Ihrer Typklasse, SF-Klasse und Fahrleistung – und machen Sie die Gegenprobe bei einem Direktversicherer.

Für eine zusätzliche Einschätzung können Sie sich auch bei einer Verbraucherberatung informieren, zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale.