Grundfähigkeitsversicherung: Rente, wenn der Körper nicht mehr mitmacht
Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn Sie etwa nicht mehr gehen, greifen oder sehen können – unabhängig vom Beruf. Für körperliche Berufe ist sie oft die bezahlbare Alternative zur BU.
- Zahlt bei Verlust von Fähigkeiten
- Dauer: meist 6–12 Monate
- Psyche nur mit Baustein
- Oft auch ab Pflegegrad 2–3
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BU, Grundfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit?
Welche Absicherung zu Ihnen passt, hängt vor allem von Ihrer Tätigkeit ab – und davon, ob Sie eine BU zu einem tragbaren Beitrag bekommen. Der Check ordnet die drei Optionen ein.
Keine persönlichen Daten, nichts wird gespeichert.
Einordnung nach Stiftung Warentest: Alternativen zur BU. Keine Gesundheitsdaten.
Welche Fähigkeiten versichert sind
Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie eine versicherte Fähigkeit für längere Zeit verlieren – meist für mindestens sechs oder zwölf Monate. Ihr Beruf spielt keine Rolle.
Fast immer versichert
Gehen, Treppensteigen, Sehen, Hören und der Gebrauch der Hände.
Gute Tarife zusätzlich
Stehen, Sitzen, Heben und Tragen, Knien und Bücken, Autofahren, Sprechen, Gleichgewicht, geistige Fähigkeiten – und psychische Erkrankungen als eigener Baustein.
Mindestumfang laut Stiftung Warentest: Alternativen zur BU. Viele Tarife zahlen zusätzlich ab Pflegegrad 2 oder 3.
Den Vergleich liefert die TARIFCHECK24 GmbH. Beim Laden des Rechners werden technische Daten wie Ihre IP-Adresse an den Anbieter übertragen – mehr in unserer Datenschutzerklärung. Mehr über unser Vergleichsprinzip →
Ranking & Vergleichsgrundlage
- Reihenfolge bestimmt
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- Unsere Rolle
- Wir erklären zuerst Ihren Bedarf und die gesetzlichen Leistungen. Eine Vergütung bestimmt weder diese Auswahl noch unsere Inhalte.
- Vergleichsgrundlage
- Der Rechner vergleicht Berufsunfähigkeitsversicherungen der teilnehmenden Gesellschaften. Er bildet nicht den gesamten Markt ab.
Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen
Rechner: TarifcheckDer Rechner vergleicht Berufsunfähigkeitsversicherungen. Ihr Angebot ist unverbindlich; Gesundheitsfragen beantworten Sie erst im Antrag beim Versicherer. Grundfähigkeitstarife sind in diesem Rechner nicht enthalten.
Grundfähigkeit statt BU – wann das passt
- Körperliche Berufe: Handwerker, Pflegekräfte oder Berufskraftfahrer zahlen für eine BU besonders viel. Bei ihnen führen oft körperliche Einschränkungen zur Berufsunfähigkeit – genau die deckt die Grundfähigkeit ab.
- BU abgelehnt: Die Gesundheitsfragen sind oft weniger streng.
- Schmales Budget: Ein Grundschutz ist besser als keiner.
- Psyche: Psychische Erkrankungen sind mit 36 % die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Ohne Psyche-Baustein sind sie nicht abgedeckt.
- Büroberufe: Wer am Schreibtisch arbeitet, wird selten durch den Verlust einer Grundfähigkeit berufsunfähig – hier ist die BU meist günstig und besser.
Was eine Grundfähigkeitsversicherung kostet
Laut Stiftung Warentest zahlt ein 25-Jähriger für einen sehr guten Tarif ab 705 € im Jahr ohne und ab 992 € im Jahr mit Psyche-Baustein. Der Beitrag hängt anders als bei der BU weniger vom Beruf ab – deshalb lohnt sie sich vor allem dort, wo die BU teuer ist.
Preisbeispiel aus Stiftung Warentest: Alternativen zur BU(Stand 06/2025).
Häufige Fragen zur Grundfähigkeitsversicherung
Was ist eine Grundfähigkeitsversicherung?
Eine Versicherung, die eine monatliche Rente zahlt, wenn Sie bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten verlieren – etwa Gehen, Sehen oder den Gebrauch der Hände.
Ist die Grundfähigkeitsversicherung besser als eine BU?
Nein, sie ist lückenhafter. Sie lohnt sich vor allem, wenn eine BU für Ihren Beruf sehr teuer oder nicht zu bekommen ist.
Zahlt die Grundfähigkeitsversicherung bei Burn-out oder Depression?
Nur, wenn ein Psyche-Baustein vereinbart ist – und dann meist nur bei schweren Verläufen. Ohne ihn bleibt die häufigste BU-Ursache ungeschützt.
Wie lange muss eine Fähigkeit verloren sein?
Meist mindestens sechs oder zwölf Monate. Die genaue Dauer steht in den Bedingungen.
Für wen lohnt sich eine Grundfähigkeitsversicherung?
Für Menschen mit körperlicher Arbeit, für die eine BU sehr teuer ist, und für alle, die keine BU bekommen.
Erst die BU prüfen, dann die Alternative wählen
Vergleichen Sie zuerst BU-Tarife – ist der Beitrag zu hoch, ist die Grundfähigkeitsversicherung ein sinnvoller Grundschutz.
Unabhängige Gegenprobe: Kostenlose, neutrale Informationen bieten Stiftung Warentest: Alternativen zur BU und Verbraucherzentrale Hamburg: Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine persönliche Beratung gegen Honorar bieten die Verbraucherzentralen.