Unfallversicherung für Senioren: Hilfe nach dem Sturz
Nach einem Sturz im Alter fehlt oft nicht Geld, sondern Hilfe im Alltag. Senioren-Unfallversicherungen organisieren und bezahlen sie – und zahlen bei bleibenden Schäden zusätzlich.
- Hilfen meist 6 Monate
- Rente ab 50 % Invalidität
- Aufnahme meist 50–75
- Mitwirkung bis 25 % ohne Abzug
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Was zahlt die Unfallversicherung nach einem Sturz?
Die Geldleistung richtet sich nach der Gliedertaxe: Jeder Körperteil hat einen festen Prozentsatz. Wählen Sie den betroffenen Körperteil und den Grad des Funktionsverlusts.
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Werte der GDV-Empfehlung laut GDV: Gliedertaxe. Versicherer dürfen höhere Werte vereinbaren.
Hilfe statt nur Geld: die Assistance-Leistungen
Bei Senioren-Unfallversicherungen stehen praktische Hilfen im Vordergrund. Der Versicherer bezahlt sie – unabhängig davon, ob eine dauerhafte Invalidität bleibt.
- Hausnotruf mit 24-Stunden-Erreichbarkeit
- Menüservice und Einkaufshilfe
- Begleitung zu Arzt, Therapie und Behörden
- Wohnungsreinigung und Wäscheservice
- Grundpflege: Körperpflege, An- und Ausziehen, Mahlzeiten
Die Hilfen sind meist auf sechs Monate ab dem Unfalltag begrenzt. Quelle: Verbraucherzentrale: Unfallversicherung für Senioren(21.11.2025).
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- Unsere Rolle
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- Verglichen werden Unfallversicherungen der teilnehmenden Gesellschaften. Der Vergleich bildet nicht den gesamten Markt ab.
Unfallversicherungen vergleichen
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Darauf sollten Sie achten
- Knochenbrüche durch Osteoporose: Oberschenkelhals- und Armbrüche sollten auch ohne klassischen Unfall versichert sein.
- Bewusstseinsstörungen: Stürze durch Ohnmacht, Herzinfarkt oder Schlaganfall sollten mitversichert sein.
- Mitwirkung: Vorerkrankungen sollten erst ab 25 % Mitwirkung zu Abzügen führen.
- Kapital statt Rente: Für Umbau oder Heimkosten ist eine Einmalzahlung oft hilfreicher.
- Keine Altersgrenze im Vertrag: Verträge, die mit 85 enden, sind nicht empfehlenswert.
Kriterien laut Verbraucherzentrale: Unfallversicherung für Senioren.
Für wen sie sich lohnt
- Allein lebende Menschen ohne Angehörige, die nach einem Sturz helfen können.
- Menschen mit Sturzrisiko, etwa durch Osteoporose oder Gleichgewichtsprobleme.
- Gute bestehende Unfallversicherung: Behalten Sie sie, statt für eine Senioren-Police zu kündigen.
- Familie in der Nähe: Hilfen wie Einkauf oder Essen auf Rädern lassen sich auch selbst organisieren.
Aufnahme meist ab 50 Jahren, häufig bis 75. Kündigen können Sie meist mit drei Monaten Frist zum Vertragsende. Für den Fall dauerhafter Pflege hilft eher eine Pflegevorsorge.
Häufige Fragen zur Unfallversicherung für Senioren
Was leistet eine Senioren-Unfallversicherung?
Vor allem Hilfen nach einem Unfall – Hausnotruf, Menüservice, Einkauf, Reinigung und Grundpflege, meist für sechs Monate. Dazu Geld bei bleibenden Schäden.
Bis zu welchem Alter kann ich eine Unfallversicherung abschließen?
Senioren-Tarife nehmen meist ab 50 bis etwa 75 Jahren auf, einige ohne Höchstalter.
Zahlt die Unfallversicherung bei einem Oberschenkelhalsbruch?
Nur, wenn der Vertrag Brüche durch Osteoporose oder Überlastung einschließt. Darauf sollten Sie achten.
Was ist die Gliedertaxe?
Eine Tabelle, die jedem Körperteil einen Invaliditätsgrad zuordnet – etwa 70 % für ein Bein oberhalb der Mitte des Oberschenkels.
Lohnt sich eine Senioren-Unfallversicherung?
Vor allem für allein lebende Menschen ohne Unterstützung. Wer eine gute Unfallversicherung hat, sollte sie behalten.
Hilfe nach dem Unfall absichern
Vergleichen Sie Unfallversicherungen – und achten Sie auf Assistance-Leistungen und Knochenbrüche durch Osteoporose.
Unabhängige Gegenprobe: Kostenlose, neutrale Informationen bieten Verbraucherzentrale: Unfallversicherung für Senioren und Bund der Versicherten. Eine persönliche Beratung gegen Honorar bieten die Verbraucherzentralen.