Vorsorge · Familie

Familie absichern: Was Eltern wirklich brauchen

Mit Kindern oder einem Kredit ändert sich die Vorsorge. Entscheidend sind wenige Bausteine: Haftpflicht, Arbeitskraft und eine Absicherung für den Todesfall. Der Check zeigt, wie viel Ihre Familie braucht.

  • Risikoleben: 3- bis 5-faches Brutto
  • Unverheiratet: nur 20.000 € Freibetrag
  • Sterbegeld der Kasse: seit 2004 weg
  • Laufzeit: bis die Kinder selbstständig sind

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Check

Wie viel Absicherung braucht Ihre Familie?

Geben Sie Familienstand, Kinder, Einkommen und Kredite ein. Der Check zeigt eine Spanne für die Risikolebensversicherung, die Laufzeit und typische Fallen – etwa die Erbschaftsteuer bei Unverheirateten.

Keine persönlichen Daten, nichts wird gespeichert.

Faustregel drei- bis fünffaches Bruttojahreseinkommen plus Kredite nach Stiftung Warentest: Risikolebensversicherung. Erbschaftsteuer vereinfacht nach § 16 ErbStG und § 19 ErbStG. Keine Gesundheitsdaten.

Reihenfolge

Was eine Familie zuerst absichern sollte

zuerst

Haftpflicht

Ein Schaden an anderen kann jede Familie ruinieren. Die Familienhaftpflicht kostet wenig und gehört an erste Stelle.

zuerst

Arbeitskraft

Fällt das Einkommen durch Krankheit weg, fehlt es oft jahrzehntelang. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert es ab.

mit Kindern oder Kredit

Todesfall

Stirbt ein Elternteil, sichert eine Risikolebensversicherung Kredite und Lebensunterhalt der Familie.

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Vergleichsgrundlage
Verglichen werden Risikolebensversicherungen der teilnehmenden Gesellschaften. Der Vergleich bildet nicht den gesamten Markt ab.

Risikolebensversicherung vergleichen

Rechner: financeAds

Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine feste Summe. Ihr Angebot ist unverbindlich; Gesundheitsfragen beantworten Sie erst im Antrag beim Versicherer.

Gesetzlich

Was die gesetzliche Absicherung im Todesfall leistet

  • Witwen- und Witwerrente: Nur für Ehe- und eingetragene Partner, und eigenes Einkommen wird angerechnet. Details auf der Seite Witwenrente.
  • Waisenrente: Für Kinder bis 18, in Ausbildung bis 27 – meist ein eher kleiner Betrag. Mehr unter Waisenrente.
  • Sterbegeld der Krankenkasse: Gibt es seit 2004 nicht mehr. Die Bestattung zahlen die Erben.
  • Unverheiratete Paare: Kein Anspruch auf Witwenrente und kein gesetzliches Erbrecht – ohne Testament und eigene Vorsorge geht der Partner leer aus.
Vorsorge

Neben Versicherungen: Das sollten Eltern regeln

  • Testament: Vor allem für Unverheiratete und Patchwork-Familien – sonst gilt die gesetzliche Erbfolge.
  • Sorgerechtsverfügung: Legen Sie fest, wer sich um minderjährige Kinder kümmern soll, wenn beide Eltern ausfallen.
  • Bezugsrecht prüfen: Wer bekommt die Versicherungssumme? Ein unwiderrufliches Bezugsrecht schützt den Partner, ein falsches führt zu Streit.
  • Vollmachten: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung gelten auch für Paare – Ehepartner haben nur ein befristetes Notvertretungsrecht in Gesundheitsfragen.
FAQ

Häufige Fragen zur Absicherung der Familie

Welche Versicherungen braucht eine Familie wirklich?

Eine Privathaftpflicht für die ganze Familie, eine Berufsunfähigkeitsversicherung für die Verdiener und eine Risikolebensversicherung, solange Kinder oder Kredite da sind. Alles Weitere hängt von Ihrer Situation ab.

Wie hoch sollte eine Risikolebensversicherung sein?

Stiftung Warentest nennt als Faustregel das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens, plus offene Kredite. Vorhandenes Vermögen können Sie abziehen.

Wer sollte versichert werden – auch der Partner, der weniger verdient?

Ja. Fällt der Partner aus, der die Kinder betreut, entstehen hohe Kosten für Betreuung und weniger Arbeitszeit des anderen.

Was gilt für unverheiratete Paare?

Sie erben ohne Testament nichts voneinander, haben keinen Anspruch auf Witwenrente und nur 20.000 € Freibetrag bei der Erbschaftsteuer. Eine Risikolebensversicherung über Kreuz vermeidet die Steuer.

Brauche ich als Familie eine Sterbegeldversicherung?

Meist nicht. Solange eine Risikolebensversicherung läuft, deckt sie auch die Bestattung. Sterbegeld ist eher ein Thema für ältere Menschen ohne Rücklagen.

Familie absichern, bevor etwas passiert

Starten Sie mit dem Check oder vergleichen Sie direkt Risikolebensversicherungen. Welche Versicherungen insgesamt passen, zeigt der 123 Versicherungs-Check.

Unabhängige Gegenprobe: Kostenlose, neutrale Informationen bieten Stiftung Warentest: Risikolebensversicherung und Verbraucherzentrale: Geld & Versicherungen. Eine persönliche Beratung gegen Honorar bieten die Verbraucherzentralen.